Nachrichten
Ein politischer Kater: Norwegens Vorschlag für einen WM-Drink um 6 Uhr morgens
- von Frank Lindemann

Nach 28 Jahren Wartezeit hat sich die norwegische Fußball-Nationalmannschaft der Männer endlich für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Doch während sich die Fans auf die Spiele in den USA, Mexiko und Kanada vorbereiten, ist in der Heimat eine hitzige Debatte entbrannt. Was als populäres Wahlversprechen der Arbeiterpartei (Ap) begann, den Ausschank von Alkohol bis 6:00 Uhr morgens zuzulassen, hat sich schnell zu einem kontroversen politischen Streit entwickelt, den Kritiker*innen sowohl als »idiotisch« als auch als unverantwortlich bezeichnen.
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Die Expansion der Alkoholindustrie im Globalen Süden unter der Lupe
- von Frank Lindemann

Karte KI-generiert
Politiker*innen bestechen. Die Alkoholpolitik der Regierungen selbst bestimmen. Kinder mit billigen Einwegbeuteln und Miniflaschen ansprechen. Wanderarbeiter*innen unter Bedingungen ausbeuten, die als moderne Sklaverei bezeichnet werden. Das ist die Alkoholindustrie im Globalen Süden.
Während die Märkte in den wohlhabenderen Ländern stagnieren, investieren Giganten wie Diageo, AB InBev und Heineken Milliarden in Afrika, Asien und Lateinamerika – und erzielen dabei enorme Gewinne, während sie Sucht, geschlechtsspezifische Gewalt und vermeidbare Todesfälle hinterlassen. Über 95 % des Wertes der großen Alkoholkonzerne liegen in Europa und den USA. Das Geld fließt ab. Der Schaden bleibt.
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Aktionswoche für Kinder von Eltern mit Suchterkrankung
- von Frank Lindemann

Schätzungsweise 100.000 Kinder in der Schweiz wachsen in einem von Alkohol oder anderen Suchtmitteln schwer belasteten Elternhaus auf. Die diesjährige Nationale Aktionswoche, die von Sucht Schweiz koordiniert wird, findet vom 16. bis zum 22. März statt. In 15 Kantonen führen zahlreiche Organisationen 38 Aktionen durch.
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Eine starke Alkoholpolitik könnte Krebserkrankungen in Kanada reduzieren
- von Frank Lindemann

Wenn kanadische Behörden Warnhinweise auf Alkoholprodukten und Mindestpreise in Abhängigkeit von der Anzahl der Standardgetränke in einer Verpackung vorschreiben würden, könnte dies laut einer neuen Studie des Canadian Institute for Substance Use Research (CISUR) der University of Victoria Hunderte von Krebsdiagnosen und Todesfällen verhindern.
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