Nahaufnahme einer Hand, die fallende Dominosteine aufhält, während die restlichen Steine noch stehen.

Prävention muss zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden und deutlich stärker als bisher in allen Politikfeldern verankert werden. Darüber sind sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Wissenschaftsrat, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe einig. Angesichts der demografischen Entwicklung, steigender Belastungen für das Gesundheitssystem und der wissenschaftlichen Evidenz für die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen fordern sie in einer gemeinsamen Stellungnahme eine ressortübergreifende Strategie.

Prävention ist demnach als Investition in Gesundheit, gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die langfristige Stabilität des Gesundheitssystems zu verstehen.

Moderner Hafen in Klaipėda mit Blick auf das charakteristische Hotelgebäude, Yachten und die maritime Promenade bei sonnigem Wetter.

Das Universitätsklinikum Klaipeda verstärkt seine Bemühungen, die Erkennung von fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) in Litauen zu verbessern – im Rahmen des internationalen FASD-Bridge-Projekts, das gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und Polen durchgeführt wird.

Braune Bierflasche mit Kondenswasser vor einer grünen, hügeligen Landschaft mit Schafen. Auf der Flasche ist ein weißes Warnetikett angebracht: Links stehen Platzhalter für Gramm, kJ und kcal sowie ein rotes Verbotszeichen mit der Silhouette einer schwangeren Frau, die ein Glas trinkt. Rechts stehen die Warnhinweise 'DRINKING ALCOHOL CAUSES LIVER DISEASE' und 'THERE IS A DIRECT LINK BETWEEN ALCOHOL AND FATAL CANCERS' sowie der Hinweis 'Visit askaboutalcohol.ie'.

Im Vorfeld des morgigen Internationalen Tages zur Sensibilisierung für fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) fordert Alcohol Action Ireland (AAI), die irische unabhängige Interessenvertretung zur Verringerung alkoholbedingter Schäden, die Regierung auf, eine koordinierte, ressortübergreifende Strategie zur Verringerung von FASD in Irland zu entwickeln und sicherzustellen, dass es keine weiteren Verzögerungen bei der weltweit führenden Kennzeichnung von Alkoholprodukten mit Gesundheitsinformationen in Irland gibt, die für solche Bemühungen von entscheidender Bedeutung ist.

Eine schwangere Frau in einem rosa Kleid hält sanft ihren Bauch im warmen Abendlicht. Daneben befindet sich ein Warnhinweis mit einem Verbotsschild und dem Text 'Vorsicht bei Schwangerschaft – Alkohol kann Ihr Baby lebenslang schädigen'.

Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann beim ungeborenen Kind zu irreversiblen Schädigungen führen. In Deutschland sind etwa 800.000 Menschen von fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) betroffen. Anlässlich des »Internationalen FASD-Tags« am 9. September weisen zahlreiche Verbände und Einrichtungen in Deutschland darauf hin, dass eine bessere Versorgung und mehr Beratung dringend benötigt werden, damit diese Behinderung nicht länger unsichtbar bleibt und stigmatisiert wird.