Nachrichten
Wissenschaftler*innen prangern gesundheitsschädliche Unternehmen an, die den Anstieg chronischer Krankheiten vorantreiben
- von Frank Lindemann

Alkohol ist eines von fünf kommerziellen Produkten, die für 31 % aller Todesfälle weltweit pro Jahr verantwortlich sind – so das Ergebnis einer bedeutenden neuen Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Darin wird die Alkoholindustrie in einen breiteren Zusammenhang gestellt, in dem Unternehmen systematisch die Wissenschaft und die Politikgestaltung im Bereich der öffentlichen Gesundheit untergraben.
Save the Date: 65. DHS-Fachkonferenz Sucht vom 27. bis 28. Oktober 2026 in Essen
- von Frank Lindemann

Infostand der Guttempler bei der 64. DHS-Fachkonferenz Sucht 2025 in Potsdam.
Durch Drogenkonsum im öffentlichen Raum und die damit einhergehende Verelendung werden Abhängigkeitserkrankungen als gesellschaftliches Problem immer augenscheinlicher. Die sichtbaren Folgen, etwa in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln, stellen Bund, Länder und Kommunen vor besondere Herausforderungen.
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EHYT verfolgt eine neue Strategie: Präventionsarbeit im Bereich des Substanzkonsums verringert Schäden und spart Kosten
- von Frank Lindemann

Die Vertreterversammlung von EHYT, dem finnischen Verband für Suchtprävention, schlägt vor, die Finanzierung der Arbeit zur Prävention des Substanzkonsums aus den Einnahmen aus dem Verkauf von Substanzen und aus dem Glücksspiel sicherzustellen.
Die Tabakindustrie zeigt der Alkoholindustrie, wie man erfolgreich lobbyiert
- von Frank Lindemann

Alkohol und Tabak stehen beide mit schweren Erkrankungen in Zusammenhang, doch die jeweiligen Industrien haben jahrzehntelang daran Zweifel gesät, dass diese Risiken tatsächlich bestehen. Die Journalistin Irene van den Berg deckte auf, wie Zigarettenkonzerne die Behandlung von durch Rauchen verursachten Erkrankungen finanzierten und gleichzeitig Forschungsarbeiten förderten, um ihren Einfluss auszuweiten.
Nur wenige Monate später enthüllte sie, wie die Alkoholindustrie nach dem gleichen Muster wie die Tabakindustrie vorging, um Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit herunterzuspielen.
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