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Ausschuss des Europäischen Parlaments fordert erneut unverzügliche Einführung von Gesundheitswarnungen auf Alkoholverpackungen
- von Frank Lindemann
Foto KI-generiert
Die Debatte über die Kennzeichnung von Alkohol ist wieder in den Mittelpunkt der EU-Krebsbekämpfungspolitik gerückt, nachdem der Ausschuss für öffentliche Gesundheit des Europäischen Parlaments am 23. März 2026 einen neuen Berichtsentwurf zur Umsetzung des europäischen Plans zur Krebsbekämpfung veröffentlicht hat. In dem Text bedauert der Ausschuss die begrenzten Fortschritte bei der Einführung verbindlicher Zutatenlisten und Gesundheitswarnungen auf alkoholischen Getränken und fordert die Europäische Kommission auf, »ohne weitere Verzögerung« Gesetzesvorschläge vorzulegen.
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Jahrbuch Sucht 2026: Große Defizite in der Alkoholpolitik
- von Frank Lindemann

Das »DHS-Jahrbuch SUCHT 2026«, herausgegeben von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), ist gestern erschienen. Es berichtet über aktuelle Entwicklungen und Trends zum Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis, illegalen Drogen sowie zur Medikamentenabhängigkeit und zum Suchtverhalten in Deutschland. Es enthält wissenschaftlich fundierte Zahlen, Daten und Fakten sowie Analysen und Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft.
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Kommission für Gesundheitsfinanzierung empfiehlt höhere Alkoholsteuern zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung
- von Frank Lindemann

Das gesetzliche Krankenversicherungssystem in Deutschland steht vor einer erheblichen Finanzlücke: Die Ausgaben werden im Jahr 2025 um 7,8 % steigen, und Prognosen gehen von einem Defizit von 15 Milliarden Euro bis 2027 aus. Um dem entgegenzuwirken, hat eine Expertenkommission 66 Empfehlungen für ein umfassendes Reformpaket erarbeitet, das die Einführung und Erhöhung von Steuern auf ungesunde Produkte vorsieht.
Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die Erhöhung der Steuern auf alkoholische Getränke, wodurch jährlich 0,6 Milliarden Euro eingenommen werden sollen. Gleichzeitig soll der Alkoholkonsum der Bevölkerung gesenkt, Schäden verhindert und die Gesundheitskosten gesenkt werden was dazu beiträgt, den Druck auf die Krankenkassen zu verringern.
Tabak- und Nikotinprodukte müssen teurer werden
- von Frank Lindemann

Jugendliche schützen, Gesundheitskosten senken, Staatseinnahmen erhöhen: unter diesem Motto ruft die »Initiative Kinder ohne Alkohol und Nikotin« die Bundesregierung dazu auf, die Preise von Tabak- und Nikotinprodukten zu erhöhen.
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