Junger Mann mit grauer Brille, hellgrünem Pullover und blauen Jeans sitzt sorgenvoll auf einem beigen Stoffsofa, er hat die Hände vor dem Mund gefaltet und blickt nach unten. Die helle Wohnung ist im skandinavischen Einrichtungsstil mit Holzmöbeln und Rattan-Elementen gestaltet.

Forschungsergebnisse zeigen, dass eine Entzündung des Gehirns, die durch Immunzellen ausgelöst wird, negative Gefühle verursachen kann, die durch wiederholtes, anhaltendes Rausch­trinken entstehen. Negative Gefühle durch Alkohol können zu einer Alkoholkonsumstörung und zu Depressionen führen. Eine Studie im American Journal of Pathology zeigt, dass Immuntherapien gegen Alkoholkonsumstörungen helfen können.

Junger Mann, der sich den schmerzenden Kopf hält.

Hinter einer international beachteten Forschungsarbeit, die zeigt, dass drei alkoholische Getränke pro Tag das Risiko für größere und schwerwiegendere Hirnblutungen deutlich erhöhen, stehen Doktorand*innen aus Aarhus.

Abstrakte Darstellung eines Netzwerks aus leuchtend blauen Linien mit kleinen, orangefarbenen Punkten auf einem schwarzen Hintergrund.

Alkohol ist gesellschaftlich akzeptiert, auch wenn das »gesunde Gläschen Wein« inzwischen als Mythos entlarvt ist. Gerade die Auswirkungen einer Alkoholabhängigkeit auf das Gehirn sind katastrophal, Menschen mit Alkoholkonsumstörungen erreichen bereits im mittleren Lebensalter demenzähnliche Zustände mit teilweise völligem Verlust der Selbstständigkeit. Denn Alkohol schädigt über verschiedene Mechanismen die Nervenzellen. Diese Gefahr des Alkoholkonsums wird selten thematisiert, da die Betroffenen nicht an den neurologischen Folgen, sondern an Leberversagen oder Krebs sterben. Das Thema »Gehirn und Alkohol« war auch Gegenstand einer Veranstaltung der Deutschen Hirnstiftung auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).