Scrabble-Buchstabensteine auf einem rustikalen Holzuntergrund, in der Mitte bilden sechs Steine das Wort 'RISIKO', umgeben von zufällig verstreuten weiteren Buchstaben.
Foto KI-generiert

Alkoholkonsum und Rauchen standen bei Frauen ab 55 Jahren in verschiedenen Regionen der Welt in Zusammenhang mit Brustkrebs und Vorhofflimmern beziehungsweise Vorhofflattern. Dies geht aus einer neuen, unabhängigen Studie hervor, die im Juli im »Journal of the American Heart Association« veröffentlicht wurde, einer frei zugänglichen, von Fachkolleg*innen begutachteten Fachzeitschrift der American Heart Association.

Eine Frau spricht mit einem Mikrofon während der Eröffnungsveranstaltung der 'SAFER-Initiative Nepal' am 19. April 2022 im NHTC-Sitzungssaal. Auf einem Podium sitzen mehrere Männer in Anzügen, während im Hintergrund eine Großleinwand die Rednerin zeigt und das Veranstaltungslogo präsentiert. Im Vordergrund verfolgt das Publikum die Präsentation.
Gespräche mit lokalen Partnern anlässlich des Starts der SAFER-Initiative in Nepal.
© WHO Nepal/S.G.Amatya

Alkoholbedingte Schäden führen jährlich zu schätzungsweise 2,6 Millionen Todesfällen und stellen nach wie vor eine der am besten vermeidbaren und zugleich am meisten vernachlässigten Bedrohungen für Gesundheit und Entwicklung dar. Ein neuer Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Titel »Implementierung bewährter Maßnahmen in der Alkoholpolitik: Fortschrittsbericht zur SAFER-Initiative« dokumentiert, wie Länder den Schritt von der Verpflichtung zur Umsetzung vollziehen, und legt die Prioritäten für die nächste Phase fest.

Nahaufnahme eines schwarz-weißen Fußballs, der sich in die Maschen eines Tornetzes drückt, mit unscharfem blauen Himmel und Stadion im Hintergrund.

Mitten in der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2026 ist das Paradoxon wieder aufgetaucht, dass die weltweit beliebteste Sportart dazu genutzt wird, den Alkoholkonsum zu normalisieren und zu bewerben.

Zwar ist es verständlich, dass eine Organisation wie der Weltfußballverband (FIFA) bestrebt ist, ihre Gewinne durch Sponsoring von Brauereiriesen wie AB InBev zu maximieren, doch ist die Bereitschaft der Gastgeberländer, den Alkoholkonsum zu fördern, überraschend.