Nachrichten aus aller Welt
Alkohol: eine wichtige vermeidbare Ursache für Krebs
- von Frank Lindemann

In ihrer sechsten Evidenz-Zusammenfassung hebt die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) Alkohol als eine der wichtigsten vermeidbaren Ursachen für Krebs hervor. Trotz wachsender Besorgnis im Bereich der öffentlichen Gesundheit nimmt der Alkoholkonsum in mehreren Regionen der Welt weiter zu, darunter Amerika, der westliche Pazifikraum, Subsahara-Afrika und Südostasien. Der Konsum ist derzeit in Europa am höchsten, wo das Bewusstsein nach wie vor gering ist: Weniger als die Hälfte der Menschen weiß, dass Alkohol Krebs verursachen kann.
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Wenn Männer Alkohol trinken, leiden Frauen und Kinder: die versteckten Folgen
- von Anne-Marie Laslett

Foto KI-generiert
Weltweit tragen Frauen und Kinder die Hauptlast des Alkoholkonsums von Männern und sind mit Gewalt, finanziellen Schwierigkeiten und einem zerstörten Leben konfrontiert. Regierungen versäumen es, diese Auswirkungen anzugehen, wodurch Familien schutzlos bleiben. Es ist an der Zeit, sich mit den geschlechtsspezifischen Auswirkungen des Alkoholkonsums auseinanderzusetzen und Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Frauen und Kinder zu fordern. Unsere neue globale Forschungszusammenfassung deckt die versteckten Schäden des Alkoholkonsums von Männern auf und zeigt, dass politische Entscheidungsträger*innen dringend handeln müssen.
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Verpasste Chance: Alkoholpolitik in der UN-Erklärung zu nichtübertragbaren Krankheiten und psychischer Gesundheit
- von Frank Lindemann

Die endgültige politische Erklärung der Vereinten Nationen zu nichtübertragbaren Krankheiten und psychischer Gesundheit liefert trotz einiger bescheidener Fortschritte keine sinnvolle Antwort auf die durch Alkohol verursachten Schäden.
Die eingehende Analyse von Movendi International zeigt, wie die Einmischung der Alkoholindustrie die wichtigsten Elemente des Entwurfs angegriffen hat, was zu sechs großen verpassten Chancen in der endgültigen Erklärung geführt hat – von gestrichenen Zielen und ausgelassenen SAFER-Maßnahmen bis hin zu vagen Formulierungen und mangelnder Rechenschaftspflicht. Dieses politisch kompromittierte Ergebnis untergräbt globale Verpflichtungen und verzögert dringend notwendige Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit, der Rechte und der Zukunft der Menschen mit Hilfe von vernünftiger Alkoholpolitik.
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