Ein junger Junge mit Brille sitzt am Frühstückstisch und blickt mit offenem Mund schockiert auf eine Zeitung. Die große Schlagzeile der Zeitung lautet 'FAKE NEWS', darunter der Text 'DON'T READ ALL ABOUT IT. STOP USE REASON.'. Auf dem Tisch stehen Frühstücksartikel wie Orangensaft, Milch und Essen.

Eine unabhängige Analyse der Gesundheitsinformationen durch die Gesundheitsbehörden hat ergeben, dass auf den von der Alkoholindustrie finanzierten Websites weiterhin Fehlinformationen über Schwangerschaft und Säuglingsgesundheit zu finden sind. Warnungen, von der Alkoholindustrie finanzierte Informationsquellen zu meiden, sollten ein wesentlicher Bestandteil der weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung von Fehlinformationen im Gesundheitsbereich sein.

Rückenansicht einer jungen Frau mit dunklen Locken, die ein handgemaltes Schild mit dem roten Schriftzug 'Freedom' und kleinen Sternen hochhält. Im Hintergrund sind weitere junge Menschen zu sehen, die mit erhobenen Armen tanzen oder jubeln, vor einem klaren blauen Himmel.

Ein neuer gemeinsamer Policy Brief von Our Watch und der Foundation for Alcohol Research and Education (FARE) fordert die australischen Regierungen auf, Alkoholprävention in nationale Strategien zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Kinder zu integrieren. Der Brief hebt hervor, dass starker Alkoholkonsum bei Männern Aggressionen eskalieren und geschlechtsspezifische Gewalt verstärken kann, und drängt auf Reformen der Alkoholgesetze, der Werbung und der Verfügbarkeit. FARE berichtet, dass Alkohol in Australien zu 50 % der Fälle von Gewalt in Partnerschaften und zu 73 % der körperlichen Übergriffe durch einen Partner beiträgt. Führende Persönlichkeiten der Community betonen, dass die Bekämpfung von alkoholbedingten Schäden durch bessere Regulierung und Partnerschaften unerlässlich ist, um sicherere und gerechtere Gemeinschaften für Frauen und Kinder zu schaffen.

Freetown, Sierra Leone: Blick über das Wasser auf die Küstenstadt und das markante Gebäude der Zentralbank vor einer Bergkulisse unter dramatischem Himmel.

In einem Informationsblatt hebt FORUT hervor, dass Initiativen der sozialen Unternehmensverantwortung der Alkoholindustrie oft eher als Marketinginstrumente denn als echte Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit dienen.

Aktivitäten zur sozialen Unternehmensverantwortung – wie Aufklärung, Katastrophenhilfe und Spenden für das Gesundheitswesen – werden genutzt, um eine Markenidentität aufzubauen, Produkte zu bewerben und die öffentliche Wahrnehmung sowie die Politik zu beeinflussen.

Es gibt Belege dafür, dass diese Initiativen selten alkoholbedingte Schäden verringern und oft Interessenkonflikte verschleiern.