Das Logo zeigt eine Grafik mit einem dunklen Kreis, in dem zwei Kinder in grün und orange nebeneinander mit ausgestreckten Armen hervorspringen. Daneben der Text: Kinder ohne Alkohol und Nikotin.

Initiative für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alkohol und Nikotin

Aktionsbündnis Nichtrauchen • Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung • Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit • Astra Plus • Blaues Kreuz Deutschland • Bundesärztekammer • Centre for Health and Society (chs) am Universitätsklinikum Düsseldorf • Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten • Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen • Deutsches Krebsforschungszentrum • Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser/Rauchfrei Plus • Frauen Aktiv Contra Tabak • Friedensband • Guttempler in Deutschland • Health Care Plus • IFT-Nord • Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST) • Movendi International • NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien • Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg • Nichtraucherschutzverband Deutschland • Unfairtobacco • Vivantes

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Schild mit Bierwerbung und Fußballer

Da das wirtschaftliche Überleben in der freien Marktwirtschaft davon abhängig ist, ständig neben der Erhaltung seines Marktanteils neue Kund*innen gewinnen zu müssen, wendet sich auch die Alkoholwerbung zwangsläufig an die heranwachsenden Konsument*innen, also Kinder und Jugendliche.

Vierfach wiederholtes 'BIER!'-Plakat in großen schwarzen Buchstaben an einer Bushaltestelle. Sonnige Straße mit Autos und Bäumen im Hintergrund, links eine Katze auf einer Mauer.

Alkoholwerbung hat Einfluss auf das Konsumverhalten. Das passiert über einen Mechanismus, der schwer nachweisbar ist: die gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit. Das haben australische, deutsche und niederländische Forscher*innen herausgefunden, darunter auch welche vom Max-Planck-Institut in Freiburg.

Eine große, senkrecht aufgestellte Werbetafel, die an einem breiten Bürgersteig gut sichtbar steht.

Die Auswirkungen von Werbung und mittlerweile auch von sozialen Medien auf die Forschung zu Alkoholkonsumstörungen und Substanzkonsum sind sowohl global als auch dringlich.

Mehrere Hände verschiedener Menschen berühren sich als Symbol für Teamarbeit vor einer Europakarte, auf der Norwegen, Litauen, Frankreich und die Türkei grün markiert sind.

Am 16. September 2025 fand das Webinar »Das Verbot von Alkoholwerbung ist keine Illusion: Lehren aus europäischen Ländern mit wirksamen Maßnahmen zur Einschränkung der Alkoholwerbung« statt. Vier Redner*innen aus Norwegen, Frankreich, Litauen und der Türkei, die vom niederländischen Gesundheitsfonds (SGF) und dem Europäischen Zentrum zur Überwachung der Alkoholwerbung EUCAM eingeladen worden waren, berichteten über ihre nationalen Maßnahmen. Zu den Hauptthemen gehörten: Gesetzgebung zur Alkoholwerbung, politische Unterstützung für Beschränkungen, Umsetzung der Strategien und Wirksamkeit der aktuellen Maßnahmen.