Das Logo zeigt eine Grafik mit einem dunklen Kreis, in dem zwei Kinder in grün und orange nebeneinander mit ausgestreckten Armen hervorspringen. Daneben der Text: Kinder ohne Alkohol und Nikotin.

Initiative für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alkohol und Nikotin

Aktionsbündnis Nichtrauchen • Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung • Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit • Astra Plus • Blaues Kreuz Deutschland • Bundesärztekammer • Centre for Health and Society (chs) am Universitätsklinikum Düsseldorf • Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten • Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen • Deutsches Krebsforschungszentrum • Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser/Rauchfrei Plus • Frauen Aktiv Contra Tabak • Friedensband • Guttempler in Deutschland • Health Care Plus • IFT-Nord • Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST) • Movendi International • NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien • Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg • Nichtraucherschutzverband Deutschland • Unfairtobacco • Vivantes

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Schild mit Bierwerbung und Fußballer

Da das wirtschaftliche Überleben in der freien Marktwirtschaft davon abhängig ist, ständig neben der Erhaltung seines Marktanteils neue Kund*innen gewinnen zu müssen, wendet sich auch die Alkoholwerbung zwangsläufig an die heranwachsenden Konsument*innen, also Kinder und Jugendliche.

Fünf lachende Kinder schauen in einem Kreis von oben in die Kamera. Dahinter ein Ausschnitt des norwegischen Alkoholgesetzes 'Lov om omsetning av alkoholholdig drikk m.v. (alkoholloven)', § 9-2 'Reklame for alkoholholdig drikk' zum Verbot von Alkoholwerbung.

Die renommierte Fachzeitschrift »Addiction« hat einen Artikel von Stig Erik Sørheim, dem internationalen Leiter von Actis, veröffentlicht. Der Artikel bietet einem internationalen Publikum Einblicke in 50 Jahre Erfahrung mit dem norwegischen Alkoholwerbeverbot und zeigt, wie es sich trotz einer Medienrevolution, zahlreicher Gerichtsverfahren und politischer Umbrüche bewährt hat.

Eine Bildschirmaufnahme, die eine Überlappung mehrerer Social-Media-Posts zeigt, in denen für Alkohol wie Bier, Seltzer und Spirituosen geworben wird. Unten in der Mitte steht der englische Untertitel: 'This film is about digital alcohol marketing.'

Der neue Dokumentarfilm »Digital Intoxication: Alcohol Marketing Explained« vom Institute of Alcohol Studies stützt sich auf Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO), von Cancer Research UK sowie auf neue Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2026.

Er zeigt auf, wie Alkoholkonzerne algorithmisches Targeting, nicht offengelegte Prominentenwerbung und Metaverse-Marketing einsetzen, um Hochkonsument*innen und Kinder zu erreichen. Dies geschieht vor dem Hintergrund des wegweisenden US-Urteils gegen Meta und YouTube wegen süchtig machender Plattformgestaltung in diesem Jahr.

Zu Wort kommen die Professor*innen Antonia Lyons und Nic Carah sowie Karen, eine Sprecherin von Balance North East.

Kinder laufen unscharf im sonnigen Freien, während im Vordergrund eine große, transparente Collage aus vielen digitalen Technik- und KI-Motiven wie Avataren, Datenmustern und Symbolgrafiken eingeblendet ist.

Trotz unterschiedlicher kultureller und politischer Rahmenbedingungen verfolgen die nationalen Systeme zur Kontrolle der Alkoholwerbung in Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Litauen und der Schweiz das gemeinsame Ziel, Minderjährige zu schützen. Sie zeichnen sich in dieser Hinsicht durch die Wirksamkeit ihrer Durchsetzung und das Vorhandensein von Selbstregulierung innerhalb der Wirtschaft aus.