Papierschnitt-Illustration einer estnischen Präventionskampagne (ETAK): Links eine düstere Szene mit Schnapsflasche, Whiskyglas und Autoschlüsseln auf dunklem Grund. Rechts eine helle, idyllische Szene mit einer Familie (Vater, Mutter, Kind), die Händchen haltend vor einem Haus spazieren, daneben eine Kinderzeichnung und ein Teddybär. Überschrift: 'See kahju on ennetatav' (Dieser Schaden ist vermeidbar). Untertitel: 'Wenn Alkohol andere betrifft, brauchen wir gemeinsame Lösungen.' Die Bildmitte zeigt wellenförmige Papierschichten, die die beiden Welten trennen und verbinden.
»Dieser Schaden ist vermeidbar – wenn andere davon betroffen sind, brauchen wir auch gemeinsame Lösungen.«

Eine neue estnische Aufklärungskampagne mit dem Titel »Kui mõju jõuab teisteni« (»Wenn die Auswirkungen andere erreichen«) wurde ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit auf einen Aspekt der alkoholbedingten Schäden zu lenken, der in der öffentlichen Diskussion oft außer Acht gelassen wird: die Schäden, die andere Menschen als die Konsumierenden selbst erleiden. Die Kampagne wird von der »Eesti tubaka- ja alkoholikahjude vähendamise koda« (ETAK) geleitet, dem estnischen Netzwerk, das sich für die Verringerung der durch Alkohol und Tabak verursachten gesundheitlichen und sozialen Schäden einsetzt.

Frontalansicht des Storting, dem Parlamentsgebäude Norwegens in Oslo. Das historische Gebäude aus hellgelbem Backstein zeigt einen charakteristischen halbrunden Mittelbau mit Rundbogenfenstern, flankiert von zwei Seitenflügeln. Auf dem Dach weht die norwegische Flagge vor strahlend blauem Himmel. Vor dem Gebäude befinden sich eine steinerne Balustrade, Laternen und eine Bronzebüste.

Das Norwegische Institut für öffentliche Gesundheit (FHI) hat eine qualitative Halbzeitbewertung der norwegischen Nationalen Alkoholstrategie für den Zeitraum 2021 bis 2030 veröffentlicht. Die Bewertung wurde vom Ministerium für Gesundheit und Pflege in Auftrag gegeben, das das FHI beauftragte, sowohl die Umsetzung der Strategie zu bewerten als auch zu prüfen, ob Norwegens Ziel einer Senkung des Alkoholkonsums um 20 Prozent im Zeitraum von 2010 bis 2030 mit den derzeitigen politischen Instrumenten realistisch ist.

Moderne Supermarktkasse mit leerem Förderband, Barcode-Scanner mit rotem Licht und Monitor; im Hintergrund weitere Kassenreihen und Regale eines hellen Lebensmittelgeschäfts.

Seit Januar 2026 hat das Ordnungsamt Bremen an sechs Tagen Jugendschutzkontrollen mit Testkäuferinnen durchgeführt. Das Ergebnis ist zugleich ernüchternd und ermutigend. Bei 33 Betrieben, die zum ersten Mal kontrolliert wurden, wurden 29 Verstöße festgestellt. Dies entspricht einer Verstoßquote von rund 88 Prozent.

Eine Frau spricht mit einem Mikrofon während der Eröffnungsveranstaltung der 'SAFER-Initiative Nepal' am 19. April 2022 im NHTC-Sitzungssaal. Auf einem Podium sitzen mehrere Männer in Anzügen, während im Hintergrund eine Großleinwand die Rednerin zeigt und das Veranstaltungslogo präsentiert. Im Vordergrund verfolgt das Publikum die Präsentation.
Gespräche mit lokalen Partnern anlässlich des Starts der SAFER-Initiative in Nepal.
© WHO Nepal/S.G.Amatya

Alkoholbedingte Schäden führen jährlich zu schätzungsweise 2,6 Millionen Todesfällen und stellen nach wie vor eine der am besten vermeidbaren und zugleich am meisten vernachlässigten Bedrohungen für Gesundheit und Entwicklung dar. Ein neuer Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Titel »Implementierung bewährter Maßnahmen in der Alkoholpolitik: Fortschrittsbericht zur SAFER-Initiative« dokumentiert, wie Länder den Schritt von der Verpflichtung zur Umsetzung vollziehen, und legt die Prioritäten für die nächste Phase fest.