Vier lachende Menschen – zwei Männer und zwei Frauen – geben sich in einem sonnigen Park freudig High-Five, umgeben von grünen Bäumen.

Der Forschungsstand zu Alkoholkonsum und Gesundheit hat sich in den letzten Jahren wesentlich weiterentwickelt. Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) publiziert zwei Dokumente, welche die aktuelle Evidenz systematisch aufarbeiten und für Fachwelt, Verwaltung und Öffentlichkeit zugänglich machen.

Außenansicht des Europäischen Parlaments mit dem Logo aus blauer Flagge und stilisiertem Plenarsaal auf der Glasfront, davor stapeln sich zahlreiche gebrauchte Weinkorken.

In der Alkoholpolitik ist der Einfluss bedeutender globaler Konzerne wie Heineken, AB InBev, Carlsberg, Diageo und Pernod Ricard allgemein anerkannt und wird viel diskutiert. Die Weinindustrie ist anders strukturiert, mit weniger großen Produzenten und bekannten Marken, aber insgesamt ist die Branche nicht weniger einflussreich als der Bier- und Spirituosensektor, wie die Entwicklungen in der EU im Jahr 2025 deutlich gezeigt haben.

Lächelnde junge Frau mit langen braunen Haaren hält ein rotes Schild mit der Aufschrift ›LIKE & SUBSCRIBE‹ und zwei Daumen-hoch-Symbolen hoch und zeigt mit dem Zeigefinger darauf. Sie sitzt vor einer Kamera mit Mikrofon in einem hellen Studio.

Prominente Schauspieler*innen, Musiker*innen und Sportler*innen bewerben auf Instagram ihre eigenen Alkoholprodukte, ohne dass dies eindeutig als Werbung gekennzeichnet ist – und fast alle Beiträge sind für minderjährige Nutzer*innen sichtbar, wie eine neue Studie des Centre for Alcohol Policy Research (CAPR) der La Trobe University zeigt.

Hand hält ein Smartphone mit der Alkohol-Trinktagebuch-App in einer sonnigen Wiesenlandschaft. Auf dem Display ist die Wochenübersicht mit 3,0 Litern Flüssigkeitsaufnahme zu sehen.

Der Frühling ist der ideale Zeitpunkt für einen Neuanfang und gesündere Gewohnheiten. Gerade jetzt nehmen sich viele Menschen vor, ihren Lebensstil bewusster zu gestalten – auch im Hinblick auf ihren Alkoholkonsum. Die neu aufgelegte App »Alkohol-Trinktagebuch« der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) bietet eine einfache Möglichkeit, das eigene Trinkverhalten zu beobachten, zu reflektieren und bei Bedarf nachhaltig zu verändern. Die App ist kostenlos, anonym und werbefrei.