Reihen verschiedener alkoholischer Getränke, die in kleinen Beuteln (Sachets) verpackt sind und hinter Drahtgitter an einer hölzernen Regalwand hängen. Diese Art der Verpackung wird häufig in afrikanischen Ländern verwendet.
In Nigeria gibt es seit mehreren Jahren Bestrebungen, Alkohol in Sachets und kleinen PET-Flaschen zu verbieten. Foto KI-generiert.

In Nigeria befindet sich die Nationale Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelkontrolle (NAFDAC) in einer hochbrisanten Pattsituation mit der Alkoholindustrie wegen eines landesweiten Verbots von Alkohol in Beuteln und Flaschen unter 200 ml, das am 22. Januar 2026 in Kraft getreten ist. Trotz Berichten über politischen Druck, die Durchsetzung zu stoppen, hält die NAFDAC an dem Verbot fest und verweist auf die Notwendigkeit, Kinder vor extrem billigem, leicht zu versteckendem Alkohol zu schützen.

Mutter und Tochter sitzen sich auf einem grauen Sofa gegenüber, halten sich an den Händen und lächeln sich in einem hellen Wohnzimmer an.

Die Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien 2026 beleuchtet eine globale Realität, die Millionen von Kindern betrifft: Das Aufwachsen in Haushalten, die von problematischem Alkoholkonsum betroffen sind, wirkt sich auf Gesundheit, Sicherheit, Bildung und Lebenschancen aus. Es gibt Belege dafür, dass alkoholbedingte Schäden bei Kindern von der Schwangerschaft bis zum Jugendalter reichen, Gewalt und Ungleichheit begünstigen und politische Entscheidungen von Erwachsenen widerspiegeln, die das familiäre Umfeld prägen.

Kindern eine Chance zu geben bedeutet, eine präventionsorientierte Alkoholpolitik voranzutreiben, die Rechte der Kinder zu schützen und die sicheren, unterstützenden Bedingungen zu schaffen, die jedes Kind braucht, um sich entfalten zu können.

Nahaufnahme einer puppenähnlichen, animierten Figur mit struppigem dunklen Haar, die mit gesenktem Kopf und geschlossenen Augen ruht. Die Stimmung ist melancholisch. Im unscharfen, bläulichen Hintergrund leuchtet der Vollmond durch ein Fenster.Screenshot Sam's Story

Während die Welt ihre Aufmerksamkeit dem Valentinstag widmet, macht eine globale Koalition von Aktivist*innen auf eine weit weniger sichtbare Form des Herzschmerzes aufmerksam. Die im Februar stattfindende »Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien« hat Organisationen in Großbritannien, den USA, Europa und Asien mobilisiert, um sich mit dem »verborgenen Leid« durch den Substanzkonsum der Eltern auseinanderzusetzen.