Lächelnde junge Frau mit langen braunen Haaren hält ein rotes Schild mit der Aufschrift ›LIKE & SUBSCRIBE‹ und zwei Daumen-hoch-Symbolen hoch und zeigt mit dem Zeigefinger darauf. Sie sitzt vor einer Kamera mit Mikrofon in einem hellen Studio.

Prominente Schauspieler*innen, Musiker*innen und Sportler*innen bewerben auf Instagram ihre eigenen Alkoholprodukte, ohne dass dies eindeutig als Werbung gekennzeichnet ist – und fast alle Beiträge sind für minderjährige Nutzer*innen sichtbar, wie eine neue Studie des Centre for Alcohol Policy Research (CAPR) der La Trobe University zeigt.

Kind mit gelber Brille und blauem T-Shirt betrachtet ein gelbes Smartphone vor gelbem Hintergrund.

Forscher*innen der Universität Waikato fordern strengere staatliche Gesetze zum Schutz von Kindern vor Alkoholwerbung und warnen, dass die derzeitige Selbstregulierung nicht ausreicht, um Schäden zu verhindern.

Reihen verschiedener alkoholischer Getränke, die in kleinen Beuteln (Sachets) verpackt sind und hinter Drahtgitter an einer hölzernen Regalwand hängen. Diese Art der Verpackung wird häufig in afrikanischen Ländern verwendet.
In Nigeria gibt es seit mehreren Jahren Bestrebungen, Alkohol in Sachets und kleinen PET-Flaschen zu verbieten. Foto KI-generiert.

In Nigeria befindet sich die Nationale Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelkontrolle (NAFDAC) in einer hochbrisanten Pattsituation mit der Alkoholindustrie wegen eines landesweiten Verbots von Alkohol in Beuteln und Flaschen unter 200 ml, das am 22. Januar 2026 in Kraft getreten ist. Trotz Berichten über politischen Druck, die Durchsetzung zu stoppen, hält die NAFDAC an dem Verbot fest und verweist auf die Notwendigkeit, Kinder vor extrem billigem, leicht zu versteckendem Alkohol zu schützen.