Nahaufnahme von mehreren Händen, die sich gegenseitig High-Fives geben. Im Hintergrund lächelt eine Frau in einem weißen Hemd breit, während an der Wand Business-Diagramme zu sehen sind.

Armenien hat ein Gesetz verabschiedet, das jährliche Erhöhungen der Alkohol- und Tabaksteuern vorsieht. Damit sollen der Konsum in der Bevölkerung gesenkt, Gesundheitsschäden verringert und öffentliche Dienstleistungen finanziert werden.

Die neue Richtlinie schreibt einen vorhersehbaren Zeitplan für Preiserhöhungen vor. Durch die Kombination einer solchen Indexierung mit einer gesundheitsorientierten Besteuerung möchte Armenien den Konsum schädlicher Produkte senken, erhebliche Einnahmen für das Gesundheitswesen und die Entwicklung generieren sowie gesündere Gemeinschaften fördern.

Papierschnitt-Illustration einer estnischen Präventionskampagne (ETAK): Links eine düstere Szene mit Schnapsflasche, Whiskyglas und Autoschlüsseln auf dunklem Grund. Rechts eine helle, idyllische Szene mit einer Familie (Vater, Mutter, Kind), die Händchen haltend vor einem Haus spazieren, daneben eine Kinderzeichnung und ein Teddybär. Überschrift: 'See kahju on ennetatav' (Dieser Schaden ist vermeidbar). Untertitel: 'Wenn Alkohol andere betrifft, brauchen wir gemeinsame Lösungen.' Die Bildmitte zeigt wellenförmige Papierschichten, die die beiden Welten trennen und verbinden.
»Dieser Schaden ist vermeidbar – wenn andere davon betroffen sind, brauchen wir auch gemeinsame Lösungen.«

Eine neue estnische Aufklärungskampagne mit dem Titel »Kui mõju jõuab teisteni« (»Wenn die Auswirkungen andere erreichen«) wurde ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit auf einen Aspekt der alkoholbedingten Schäden zu lenken, der in der öffentlichen Diskussion oft außer Acht gelassen wird: die Schäden, die andere Menschen als die Konsumierenden selbst erleiden. Die Kampagne wird von der »Eesti tubaka- ja alkoholikahjude vähendamise koda« (ETAK) geleitet, dem estnischen Netzwerk, das sich für die Verringerung der durch Alkohol und Tabak verursachten gesundheitlichen und sozialen Schäden einsetzt.

Frau in weißem Oberteil hält eine rosa Schleife als Symbol für die Brustkrebsvorsorge in den Händen.

Alkohol ist ein bedeutender vermeidbarer Risikofaktor für Krebs. Dennoch ist der potenzielle krebspräventive Einfluss von bevölkerungsweiten Maßnahmen zur Alkoholkontrolle bislang nicht quantifiziert worden; die vorliegende Studie liefert die ersten entsprechenden Schätzungen für die Europäische Union (EU).