Screenshot vom Follow-the-money-Podcast mit dem Titel 'Big Tobacco shows Big Alcohol how to lobby'.

Alkohol und Tabak stehen beide mit schweren Erkrankungen in Zusammenhang, doch die jeweiligen Industrien haben jahrzehntelang daran Zweifel gesät, dass diese Risiken tatsächlich bestehen. Die Journalistin Irene van den Berg deckte auf, wie Zigarettenkonzerne die Behandlung von durch Rauchen verursachten Erkrankungen finanzierten und gleichzeitig Forschungsarbeiten förderten, um ihren Einfluss auszuweiten.

Nur wenige Monate später enthüllte sie, wie die Alkoholindustrie nach dem gleichen Muster wie die Tabakindustrie vorging, um Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit herunterzuspielen.

Schwarz-weißer Fußball, der ins Tornetz einschlägt – Nahaufnahme eines Treffers vor blauem Himmel.

Alcohol Action Ireland (AAI), die nationale, unabhängige Interessenvertretung zur Eindämmung alkoholbedingter Schäden, betrachtet die erneuten Forderungen nach einer Verlängerung der Ausschankzeiten mit Besorgnis. Dabei wird die Teilnahme Irlands an der diesjährigen Weltmeisterschaft als mögliches »Pilotprojekt« für eine solche Verlängerung ins Gespräch gebracht, sollte sich die Herrenmannschaft für das Turnier in den USA qualifizieren.

Zwei Frauen in Winterjacken stehen auf einem Parkweg und schauen auf ein Clipboard: Die Blonde in Grün zeigt darauf, die Braunhaarige in Pink hält es fest. Im Hintergrund unscharfe Bäume und Spaziergänger.

Eine neue europäische Studie legt nahe, dass das öffentliche Verständnis der Gesundheitsrisiken von Alkohol, insbesondere seines Zusammenhangs mit Krebs, eine wichtige Rolle dabei spielen könnte, Unterstützung für eine strengere Alkoholpolitik zu gewinnen.