Farbenfrohe illustrierte Karte von Europa in spielerischem Cartoon-Stil: Mit länderspezifischen ikonischen Wahrzeichen wie Eiffelturm (Frankreich), Big Ben (Großbritannien), Sagrada Familia (Spanien), Schiefer Turm von Pisa (Italien), Brandenburger Turm (Deutschland), Kreml (Russland) und Hagia Sophia (Türkei), ergänzt durch Symbole wie Wikingerschiff, Segelboot, Sonne, Luftballon sowie Tiere wie Bison in Weißrussland. Alle Länder sind beschriftet.

Vom 4. bis 8. Mai 2026 kommen Gesundheitsaktivist*innen in ganz Europa erneut zur Europäischen Woche der öffentlichen Gesundheit (EUPHW) zusammen – einer Woche, die der Sensibilisierung, dem Wissensaustausch und der Mobilisierung von Aktionen für eine bessere Gesundheit für alle gewidmet ist.

Diese Woche, die jährlich von der Europäischen Vereinigung für öffentliche Gesundheit (EUPHA) organisiert wird, bietet Fachleuten, Institutionen, Studierenden und Bürger*innen eine Plattform, um die Bedeutung der öffentlichen Gesundheit hervorzuheben und gemeinsam an der Bewältigung der drängendsten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten.

Vier junge Menschen sitzen an einem Holztisch im Freien, lächeln und schauen gemeinsam auf ihre Smartphones.

Die belgische Regierung hat am Freitagabend beschlossen, die Regelungen für Alkoholwerbung zu verschärfen. Der Warnhinweis »Alkohol schadet der Gesundheit« wird künftig auf allen Werbeanzeigen für alkoholische Getränke erscheinen. Influencer*innen unterliegen neuen Vorschriften, um insbesondere Jugendliche zu schützen.

Screenshot vom Follow-the-money-Podcast mit dem Titel 'Big Tobacco shows Big Alcohol how to lobby'.

Alkohol und Tabak stehen beide mit schweren Erkrankungen in Zusammenhang, doch die jeweiligen Industrien haben jahrzehntelang daran Zweifel gesät, dass diese Risiken tatsächlich bestehen. Die Journalistin Irene van den Berg deckte auf, wie Zigarettenkonzerne die Behandlung von durch Rauchen verursachten Erkrankungen finanzierten und gleichzeitig Forschungsarbeiten förderten, um ihren Einfluss auszuweiten.

Nur wenige Monate später enthüllte sie, wie die Alkoholindustrie nach dem gleichen Muster wie die Tabakindustrie vorging, um Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit herunterzuspielen.