Nachrichten aus Deutschland
Suchtselbsthilfe beim Deutschen Suchtkongress: Teilhabe auf Magenhöhe
- von Frank Lindemann

Die Teilhabe-Botschafter*innen beim Suchtkongress 2026 in Hamburg
Hin zu der Selbstverständlichkeit: Suchtselbsthilfe gestaltet Suchthilfe mit«, sagte Angelika Schels-Bernards beim 25jährigen Jubiläum des Fachausschusses Suchtselbsthilfe (FAS NRW). Die Vorsitzende des Arbeitsausschusses Drogen und Sucht der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW fügte hinzu: »Wir müssen weg von der Vorstellung: Wir beteiligen die Suchtselbsthilfe, lassen sie partizipieren. Denn wer jemanden partizipieren lässt, verfügt offensichtlich auch über die Möglichkeit, es nicht zu tun. Das ist noch nicht Augenhöhe.«
Seit einigen Jahren engagieren sich auch die Veranstalter*innen des Deutschen Suchtkongresses, diesem Ziel näher zu kommen. Dieses Jahr in Hamburg schufen sie die Möglichkeit für Begegnungen auf Augenhöhe durch die Einladung von »Teilhabe-Botschafter*innen« und luden zu einem Teilhabe-Forum mit Infoständen in der Mittagspause ins Essenszelt ein.
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Der nüchterne Hamster rennt nicht schneller – er verlässt das Rad
- von Frank Lindemann

Gemeinsam ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Teilhabe suchtkranker Menschen setzen und die Stigmatisierung bekämpfen: Genau das war das Ziel des Recovery Walks, der am 12. September 2026 erstmals in Düsseldorf stattfand. Nach der Deutschlandpremiere im vergangenen Jahr in Leipzig waren in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt rund 500 Menschen zusammengekommen, die gemeinsam auf die Straße gingen.
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Breites Bündnis fordert: Kein Verkauf von Nikotinbeuteln in Deutschland
- von Frank Lindemann

Mit einem breiten Bündnis aus mehr als 60 Verbänden, Organisationen und Fachgesellschaften appelliert unsere Initiative »Kinder ohne Alkohol und Nikotin« an die Bundesregierung, das bestehende Verbot des Inverkehrbringens von Nikotinbeuteln in Deutschland beizubehalten und konsequent durchzusetzen. Eine Aufhebung dieses Verbots wäre aus Sicht des Jugend- und Gesundheitsschutzes das falsche Signal. Mit großer Sorge beobachten wir deshalb Bestrebungen, die eine Zulassung des Verkaufs von Nikotinbeuteln in Deutschland zum Ziel haben.
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