Ein Junge und ein Mädchen sitzen in einem Restaurant nebeneinander in einer Sitznische, essen lachend Pommes Frites und Burger.

In seiner 1057. Sitzung hat der Bundesrat am vergangenen Freitag einem Entschließungsantrag zur Änderung des Jugendschutzgesetzes zugestimmt, um das »begleitete« Alkoholtrinken abzuschaffen. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzubereiten. Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi zeigte sich zufrieden.

Eine Gruppe fröhlicher Kinder rennt an einem sonnigen Tag lachend mit ausgebreiteten Armen über eine Wiese.

Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat davor gewarnt, dass die Vermarktung von Alkohol an Kinder langfristige Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben und ihr Recht auf Leben, Überleben und Entwicklung beeinträchtigen kann. Gemäß der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes (UNCRC), die nun in schottisches Recht übernommen wurde, ist die schottische Regierung verpflichtet, das Recht jedes Kindes auf das höchstmögliche Gesundheitsniveau zu wahren. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alkoholwerbung ist ein wesentlicher Bestandteil der Erfüllung dieser Pflicht.

Trojanisches Pferd mit Aufschrift '0,0'

Alcohol Action Ireland (AAI), die irische unabhängige Interessenvertretung zur Reduzierung alkoholbedingter Schäden, begrüßt die heutige Einführung des Gesetzentwurfs zur Änderung des Gesetzes über die öffentliche Gesundheit (Alkohol) 2025 durch den sozialdemokratischen Abgeordneten Pádraig Rice im irischen Parlament (Dáil Éireann).

Eine Person in weißem Hemd arbeitet an einem Holztisch im Büro. Sie bedient einen Taschenrechner mit einer Hand, während die andere einen Stift hält. Auf dem Tisch liegen Dokumente mit farbigen Diagrammen, ein Laptop und ein Smartphone. Durch große Fenster fällt Tageslicht ein.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass es keinen gesundheitlich unbedenklichen Alkoholkonsum gibt. Auf dieser Grundlage hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung neue Risikostufen des Alkoholkonsums definiert. Forschende des Robert Koch-Instituts (RKI) haben daraufhin den Alkoholkonsum in Deutschland neu bewertet. Demnach konsumieren 33 % der Erwachsenen Alkohol in einem Umfang, bei dem von einem moderaten bis hohen gesundheitlichen Risiko auszugehen ist.

Das bedeutet, sie trinken drei oder mehr alkoholische Getränke pro Woche. Männer weisen mit 44 % ein solches Konsumverhalten deutlich häufiger auf als Frauen mit 21 %. Der Konsum nahm bei beiden Geschlechtern in höheren Bildungsgruppen zu. Lediglich 21 % der Erwachsenen geben an, gar keinen Alkohol zu trinken. Die Daten stammen aus der RKI-Studie »Gesundheit in Deutschland aktuell«, bei der mehr als 20.000 Menschen befragt wurden.