Eine Fotomontage zum Thema Alkohol und Krebsrisiko. Im Hintergrund eine Gruppe lächelnder Menschen, die den Daumen hoch zeigen. Im Vordergrund stehen auf schräg abnnehmendem blauen Grund zwei leere Schnapsgläser neben der Darstellung einer Krebszelle.

Jeder zweite Mensch in den Niederlanden erhält im Laufe seines Lebens die Diagnose Krebs. Durch eine gesunde Lebensweise lässt sich das Krebsrisiko senken. Verschiedene Krebsarten werden nämlich durch einen ungesunden Lebensstil verursacht, darunter auch Alkoholkonsum.

Luftaufnahme der Abtei Neumünster im Grund, Luxemburg-Stadt, am Fluss Alzette, umgeben von Altstadthäusern, Gärten und steilen Felsmauern.

Der Dry January ist eine gemeinschaftliche und positive Herausforderung, bei der man vom 1. bis zum 31. Januar einen Monat lang keine alkoholischen Getränke konsumiert. Heute ist er zu einem weltweiten jährlichen Ereignis geworden, an dem Millionen von Menschen teilnehmen. In Luxemburg wird er am 1. Januar 2026 zum ersten Mal offiziell gestartet. Die Bevölkerung wird eingeladen und ermutigt, sich einer vielversprechenden Herausforderung zu stellen: eine bewusste Pause vom Alkoholkonsum während – mindestens – des gesamten Monats Januar einzulegen und sich zu verpflichten, keinen Tropfen Alkohol zu trinken. Diese Initiative soll daran erinnern, dass kein Alkoholkonsum ohne Risiko ist.

Eine Frau mit ernstem Gesichtsausdruck hält beide Hände hoch, als würde sie etwas ablehnen, mit den Buchstaben 'N' auf der linken und 'O' auf der rechten Handfläche geschrieben, was 'NO' ergibt. Der Hintergrund ist in drei vertikale Streifen unterteilt, die an die belgische Flagge erinnern: links grüne Weinberge mit dunklen Trauben, mittig gelb, rechts rote Weinberge mit reifen Trauben.

Belgien lehnt einen Vorschlag für eine EU-Verordnung ab, wonach Weine mit einem Alkoholgehalt von bis zu 6 % als »alkoholarm« gekennzeichnet werden dürfen, mit der Begründung, dass dieser Begriff irreführend sei und die öffentliche Gesundheit gefährden könnte. Die belgischen Gesundheitsbehörden bestehen darauf, dass eine solche Kennzeichnung gegen geltendes Lebensmittelrecht verstößt, den Verbraucher*innen ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt und durch den genaueren Begriff »reduzierter Alkoholgehalt« ersetzt werden sollte.

Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Europäischen Parlament, wo der Vorschlag angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich des Einflusses der Alkoholindustrie auf die Politikgestaltung der EU geprüft wird.