Grüne Ladentür zu einem Kiosk in Gent, Belgien.
Bild von Maya Schwarzer bei Unsplash

Seit Beginn der belgischen Sommerferien führt die Abteilung »Inspektion von Konsumgütern« des Föderalen Öffentlichen Dienstes (FÖD) Volksgesundheit eine Kontrollkampagne zum Verkaufsverbot von Alkohol und Tabakwaren an Minderjährige durch. Dabei werden 26 minderjährige Schüler*innen als Testkäufer*innen eingesetzt. Die vorläufigen Ergebnisse sind bereits beunruhigend und werfen die Frage auf, ob die geltenden Gesetze eingehalten werden.

Die ersten Ergebnisse der Kampagne zeigen, dass mehr als 70 % der Einzelhändler*innen die Altersgrenze beim Verkauf von Tabak und E-Zigaretten nicht einhalten. Die meisten Verstöße gibt es in Supermärkten und Tankstellen (80 %).

Fiktiver Warnhinweis über einem Foto mit vier Frauen, die mit Weingläsern anstoßen. Die Warnung fragt: Bist du sicher, dass du einen Beitrag mit alkoholbezogenen Inhalten posten möchtest? Es gibt zwei Buttons zur Reaktion: 1. Mir doch egal, 2. Besser nicht.

Viele Jugendliche posten regelmäßig Fotos von sich mit einem Glas Bier oder Wein in der Hand. Solche »Alkohol-Posts« könnten aber dazu führen, dass mehr Jugendliche Alkohol trinken. In einer neuen Studie hat die Kommunikationswissenschaftlerin Hanneke Hendriks Studierende nach ihren Lösungsideen befragt.

Verkehrsschild in Amsterdam weist auf Alkoholverbotszone hin

Kinder, die mit einer akuten Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen, sind oft die jüngsten Familienmitglieder, wie Untersuchungen ergeben haben.