Rückenansicht einer jungen Frau mit dunklen Locken, die ein handgemaltes Schild mit dem roten Schriftzug 'Freedom' und kleinen Sternen hochhält. Im Hintergrund sind weitere junge Menschen zu sehen, die mit erhobenen Armen tanzen oder jubeln, vor einem klaren blauen Himmel.

Ein neuer gemeinsamer Policy Brief von Our Watch und der Foundation for Alcohol Research and Education (FARE) fordert die australischen Regierungen auf, Alkoholprävention in nationale Strategien zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Kinder zu integrieren. Der Brief hebt hervor, dass starker Alkoholkonsum bei Männern Aggressionen eskalieren und geschlechtsspezifische Gewalt verstärken kann, und drängt auf Reformen der Alkoholgesetze, der Werbung und der Verfügbarkeit. FARE berichtet, dass Alkohol in Australien zu 50 % der Fälle von Gewalt in Partnerschaften und zu 73 % der körperlichen Übergriffe durch einen Partner beiträgt. Führende Persönlichkeiten der Community betonen, dass die Bekämpfung von alkoholbedingten Schäden durch bessere Regulierung und Partnerschaften unerlässlich ist, um sicherere und gerechtere Gemeinschaften für Frauen und Kinder zu schaffen.

Logo zum Aktionstag 'Suchtberatung – kommunal wertvoll!' am 13. November 2025. Links steht der Veranstaltungstitel in grauer, blauer und roter Schrift. Rechts sind verschieden große, farbige Kreise (grau, olivgrün und rot) durch feine Linien miteinander verbunden und bilden ein Netzwerk-Motiv.

Unter dem Schwerpunktthema »Sucht betrifft uns alle – Hilfe auch!« weist der am 13. November 2025 stattfindende Aktionstag Suchtberatung auf aktuelle Problemlagen hin. Abhängigkeit ist kein Randthema, sondern betrifft die gesamte Gesellschaft. Wo Hilfen aufgrund von Mittelkürzungen zurückgefahren werden, drohen Betroffene durchs Raster zu fallen.

Freetown, Sierra Leone: Blick über das Wasser auf die Küstenstadt und das markante Gebäude der Zentralbank vor einer Bergkulisse unter dramatischem Himmel.

In einem Informationsblatt hebt FORUT hervor, dass Initiativen der sozialen Unternehmensverantwortung der Alkoholindustrie oft eher als Marketinginstrumente denn als echte Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit dienen.

Aktivitäten zur sozialen Unternehmensverantwortung – wie Aufklärung, Katastrophenhilfe und Spenden für das Gesundheitswesen – werden genutzt, um eine Markenidentität aufzubauen, Produkte zu bewerben und die öffentliche Wahrnehmung sowie die Politik zu beeinflussen.

Es gibt Belege dafür, dass diese Initiativen selten alkoholbedingte Schäden verringern und oft Interessenkonflikte verschleiern.

Weiße geschlossene Tür mit der Aufschrift 'Kein Zutritt' vor blauer Wand mit EU-Sternen-Kreis.

Die Europäische Union bezeichnet sich stolz als das weltweit ehrgeizigste Projekt für Demokratie. Wenn es jedoch um das neue »EU-Weinpaket« geht, scheinen diese demokratischen Ideale stillschweigend beiseitegeschoben worden zu sein. Der Vorschlag einer umfassenden Reform der Vorschriften für die Herstellung, Vermarktung und Kennzeichnung von Wein in der gesamten EU wird mit ungewöhnlicher Geschwindigkeit und begrenzter Transparenz vorangetrieben. In einer Union, die der Welt oft ihr Bekenntnis zu Fairness und Verantwortlichkeit vor Augen führt, offenbart dieser Prozess ein beunruhigendes Ungleichgewicht zwischen öffentlichem Interesse und privatem Einfluss.