Hände schützen bunte Krebs-Schleifen vor rosa Hintergrund.

In Berlin wurden gestern die Weichen für eine langfristige Krebspräventionsstrategie gestellt. Beim ersten Nationalen Krebspräventionsgipfel, der von der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel-Verlag organisiert wurde, entwickelten rund 40 Fachleute aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Zivilgesellschaft und Politik konkrete und messbare Handlungsempfehlungen für die neue Bundesregierung. Das Potenzial der Prävention ist groß: Rund 40 Prozent der Krebsneuerkrankungen wären nach dem aktuellen Stand des Wissens vermeidbar. Der Gipfel soll künftig jährlich stattfinden, um die Umsetzung der Empfehlungen zu überprüfen und diese kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Porträt von Professor Doktor Hendrik Streeck mit seinem Zitat in der Zeitung 'Die Welt' vom 15. Mai 2025: Alkohol wird aber nicht weniger schädlich, nur weil die Erwachsenen dabeisitzen.

Bisher dürfen Jugendliche ab 14 Jahren in Begleitung, etwa der Eltern, in der Öffentlichkeit Bier und Wein trinken. Die Gesundheitsminister*innen der Bundesländer wollen dies nun ändern.

Sieben diverse Grundschulkinder unterschiedlicher Herkunft sitzen in drei Reihen an Schulpulten in einem offenen hellen Klassenzimmer. Alle Kinder schauen freundlich und lächelnd direkt in die Kamera. Auf den Pulten liegen Tabletts und Federmäppchen.

Eine neue Studie der Universität Sydney hat ergeben, dass möglicherweise bis zu 1 von 28 Australier*innen – oder etwa ein Kind pro Klassenzimmer – mit einer fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) lebt. FASD ist eine potenziell vermeidbare Erkrankung, die durch pränatale Alkoholexposition verursacht wird.

Fünf junge Menschen in Geschäftsbekleidung beim High-Five.

EuroHealthNet freut sich, die Gründung der Interessengruppe des Europäischen Parlaments für gesundheitliche Ungleichheiten, Prävention und Risikofaktoren zu unterstützen. Den Vorsitz dieser Gruppe übernehmen Abgeordnete aus dem gesamten politischen Spektrum.