Lächelndes, vielfältiges Publikum in Businesskleidung applaudiert sitzend bei einer Konferenz in einem hellen, modernen Veranstaltungsraum.

Das gesetzliche Krankenversicherungssystem in Deutschland steht vor einer erheblichen Finanzlücke: Die Ausgaben werden im Jahr 2025 um 7,8 % steigen, und Prognosen gehen von einem Defizit von 15 Milliarden Euro bis 2027 aus. Um dem entgegenzuwirken, hat eine Expertenkommission 66 Empfehlungen für ein umfassendes Reformpaket erarbeitet, das die Einführung und Erhöhung von Steuern auf ungesunde Produkte vorsieht.

Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die Erhöhung der Steuern auf alkoholische Getränke, wodurch jährlich 0,6 Milliarden Euro eingenommen werden sollen. Gleichzeitig soll der Alkoholkonsum der Bevölkerung gesenkt, Schäden verhindert und die Gesundheitskosten gesenkt werden   was dazu beiträgt, den Druck auf die Krankenkassen zu verringern.

Nahaufnahme eines Jungen mit braunen Locken, der hinter zwei glänzenden Ballons in Weiß und leuchtendem Grün hervorblickt. Im Hintergrund ist ein unscharfes, goldenes Weizenfeld zu sehen.

Jugendliche schützen, Gesundheitskosten senken, Staatseinnahmen erhöhen: unter diesem Motto ruft die »Initiative Kinder ohne Alkohol und Nikotin« die Bundesregierung dazu auf, die Preise von Tabak- und Nikotinprodukten zu erhöhen.

Belebte Flaniermeile La Rambla in Barcelona an einem sonnigen Tag mit zahlreichen Passanten, Platanen, die Schatten spenden, historischen Gebäudefassaden mit Balkonen auf beiden Seiten, Zeitungskiosken und dem Hotel Royal im Hintergrund.

Für Elena Torrell, eine Nachwuchswissenschaftlerin im Bereich der öffentlichen Gesundheit, war die Frage, was Alkohol die Gesellschaft wirklich kostet, der Ausgangspunkt einer Studie, die das Ausmaß der wirtschaftlichen Auswirkungen des Alkoholkonsums aufzeigen sollte.

Im Rahmen ihrer Masterarbeit in Barcelona stellte sie Schätzungen zu den sozialen und finanziellen Kosten des Alkoholkonsums in Katalonien an und veranschaulichte damit, wie die nächste Generation von Wissenschaftler*innen zu Erkenntnissen beiträgt, die in die Gesundheitspolitik einfließen können.

Nahaufnahme einer brennenden Zigarette mit orangefarbenem Filter, die in einem geschliffenen Kristall-Aschenbecher liegt; Asche und feiner Rauch sind sichtbar.

In einer aktuellen Umfrage, die das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Auftrag gegeben hat, befürworten 66 Prozent der Befragten eine Erhöhung der Tabaksteuer und 73 Prozent eine Herstellerabgabe auf Tabakprodukte und E-Zigaretten, die gezielt für Präventionsmaßnahmen genutzt werden kann.