Vier Frauen und vier Männer sitzen an einem U-förmig angeordneten Holztisch in einem kreativen Besprechungsraum und führen eine Diskussionsrunde. Auf dem Tisch stehen Wassergläser und Notizen. Im Hintergrund befinden sich Holzregale mit Pflanzen, Büchern, Kunstwerken und Dekorationsgegenständen sowie ein Fenster mit Jalousien auf der linken Seite. Der Raum hat einen polierten Holzboden und weiße Wände.

Die Alkoholpolitik im Vereinigten Königreich muss vor dem Einfluss der Industrie geschützt werden und sich an der öffentlichen Gesundheit orientieren, nicht an kommerziellen Interessen. Dies war die klare Botschaft einer von der »Society for the Study of Addiction« (SSA) organisierten Podiumsdiskussion, bei der sich am 4. Februar 2026 in Sheffield Expert*innen aus Forschung, klinischer Praxis, dem Bereich der öffentlichen Gesundheit sowie Betroffene trafen, um den aktuellen Stand der Alkoholpolitik und die Notwendigkeit einer neuen nationalen Alkoholstrategie zu erörtern.

Jubelnde Fans in einem Stadion, im Fokus ein Mann in einem blauen Trikot mit der Nummer 15 von hinten.

Eine Studie der Universität Stirling hat die heimtückischen Auswirkungen des Alkoholsponsorings großer Sportveranstaltungen auf junge Menschen in Schottland aufgezeigt. Sie erscheint im Vorfeld der Six Nations Championship der Männer und der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, beides große Turniere, die von multinationalen Alkoholkonzernen gesponsert werden.

Symbolische Darstellung: Riesige Hände eines Mannes in einem Anzug steuern das britische Parlament (Palace of Westminster) wie eine Marionette an Fäden. Im Hintergrund eine unscharf aufgenommen Reihe von Weinflaschen.

Pläne für Beschränkungen der Alkoholwerbung wurden von der britischen Regierung fallen gelassen, nachdem Unternehmen wie Budweiser, Greene King und Heineken davor gewarnt hatten, dass diese der Wirtschaft schaden würden.