Das Logo zeigt eine Grafik mit einem dunklen Kreis, in dem zwei Kinder in grün und orange nebeneinander mit ausgestreckten Armen hervorspringen. Daneben der Text: Kinder ohne Alkohol und Nikotin.

Initiative für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alkohol und Nikotin

Aktionsbündnis Nichtrauchen • Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung • Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit • Astra Plus • Blaues Kreuz Deutschland • Bundesärztekammer • Centre for Health and Society (chs) am Universitätsklinikum Düsseldorf • Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten • Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen • Deutsches Krebsforschungszentrum • Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser/Rauchfrei Plus • Frauen Aktiv Contra Tabak • Friedensband • Guttempler in Deutschland • Health Care Plus • IFT-Nord • Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST) • Movendi International • NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien • Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg • Nichtraucherschutzverband Deutschland • Unfairtobacco • Vivantes

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Schild mit Bierwerbung und Fußballer

Da das wirtschaftliche Überleben in der freien Marktwirtschaft davon abhängig ist, ständig neben der Erhaltung seines Marktanteils neue Kund*innen gewinnen zu müssen, wendet sich auch die Alkoholwerbung zwangsläufig an die heranwachsenden Konsument*innen, also Kinder und Jugendliche.

Diagramm auf einer Werbetafel an einer Straße zeigt den Rückgang von Alkoholräuschen bei Jugendlichen in Litauen in den letzten 12 Monaten: von etwa 2,3 im Jahr 2007 auf circa 0,7 im Jahr 2019.

Alkoholkonsum ist nach wie vor eine der Hauptursachen für vorzeitige Sterblichkeit und Krankheitslast in Europa. Er ist für jeden zehnten Todesfall insgesamt verantwortlich, wobei der Anteil bei jungen Menschen noch höher liegt. In Europa beginnt der Alkoholkonsum oft schon früh: Jede*r dritte Jugendliche gibt an, bereits im Alter von 13 Jahren zum ersten Mal Alkohol getrunken zu haben. Im Laufe der Adoleszenz und bis ins junge Erwachsenenalter steigt der Konsum in der Regel an – und das in einer Phase, in der junge Menschen besonders anfällig für äußere Einflüsse wie soziale Netzwerke und Alkoholwerbung sind.

Vierfach wiederholtes 'BIER!'-Plakat in großen schwarzen Buchstaben an einer Bushaltestelle. Sonnige Straße mit Autos und Bäumen im Hintergrund, links eine Katze auf einer Mauer.

Alkoholwerbung hat Einfluss auf das Konsumverhalten. Das passiert über einen Mechanismus, der schwer nachweisbar ist: die gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit. Das haben australische, deutsche und niederländische Forscher*innen herausgefunden, darunter auch welche vom Max-Planck-Institut in Freiburg.

Eine große, senkrecht aufgestellte Werbetafel, die an einem breiten Bürgersteig gut sichtbar steht.

Die Auswirkungen von Werbung und mittlerweile auch von sozialen Medien auf die Forschung zu Alkoholkonsumstörungen und Substanzkonsum sind sowohl global als auch dringlich.