Cover des Handbuchs 'Alcohol Policies, Volume 20B' aus der Reihe 'IARC Handbooks of Cancer Prevention' neben der Überschrift 'KREBSPRÄVENTION' und dem Text 'Eine entschlossene Alkoholpolitik gehört zu den klügsten Investitionen, die Gesetzgeber*innen tätigen können.'

Alkohol verursacht Krebs, belastet die Wirtschaft und fordert einen hohen Tribut von den Gesellschaften in der gesamten Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Heute richten die WHO/Europa und die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) eine einfache Botschaft an die Regierungen: »Eine entschlossene Alkoholpolitik gehört zu den klügsten Investitionen, die Sie tätigen können« Diese Politik rettet Leben, spart Geld, zeigt schnell Wirkung und wird nun durch eine der weltweit strengsten wissenschaftlichen Überprüfungen gestützt.

Eine dichte Gruppe von Fußgängern und Pendlern unterschiedlichen Alters auf einem belebten Stadtweg, von denen viele auf ihre Smartphones blicken.

Kann auf Bevölkerungsebene ein Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs beobachtet werden? Die Antwort lautet ja. Wenn der Alkoholkonsum in einem Land zurückgeht, sinken auch die Krebssterberaten.

Eine lächelnde Frau mit langen, lockigen Haaren trägt ein Jeanshemd und hält mehrere pinkfarbene Schleifen in den Händen. Im Hintergrund sind zahlreiche pinkfarbene und schwarze Schleifen zu sehen. Auf der linken Seite steht in großen, weißen Buchstaben der Text: Alkoholsteuern bedeuten weniger Krebstote. Der Hintergrund ist in einem kräftigen Pink gehalten.

Dieser Artikel gibt einen aktuellen Überblick über die wissenschaftliche Evidenz für einen direkten Zusammenhang zwischen Alkohol und Brustkrebs. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie die Alkoholpolitik im Allgemeinen und die Alkoholbesteuerung im Besonderen dazu beitragen können, Brustkrebserkrankungen und ‑todesfälle zu verhindern und zu reduzieren.