Infografik mit Balkendiagramm vor der Deutschlandflagge: Dargestellt ist der Steueranteil am Endverkaufspreis (außer Haus) in Deutschland 2020. Bier: 3,9 Prozent, Wein: 0,0 Prozent, Spirituosen: 31,3 Prozent, Tabak (Zigaretten): 63,5 Prozent – damit ist der Steueranteil bei Tabak am höchsten, gefolgt von Spirituosen, während Bier und Wein kaum beziehungsweise keine Verbrauchsteuer enthalten.

Die Mehrheit der über 18-jährigen Bevölkerung in Deutschland befürwortet grundsätzlich eine Erhöhung der Tabak- und Alkoholsteuer und ist der Meinung, dass die Einnahmen komplett oder zumindest teilweise an die gesetzlichen Krankenkassen gehen sollten. Dies geht aus den Ergebnissen einer repräsentativen Forsa-Umfrage hervor, die im Auftrag der IKK classic vom 22. bis 26. Mai 2025 mit 1.004 Personen über 18 Jahren durchgeführt wurde.

Cover-Abbildung des DGPPN-Positionspapiers vor orangem Hintergrund.

Um das Risiko für Gewalttaten durch Menschen mit psychischen Erkrankungen zu senken, empfiehlt die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie DGPPN in einem neuen Positionspapier insbesondere den Ausbau der Versorgungsstrukturen, der Eingliederungshilfe und der Sozialpsychiatrischen Dienste. Es brauche keine neuen Regelungen, sondern die konsequente Nutzung bestehender rechtlicher Möglichkeiten.

Hände schützen bunte Krebs-Schleifen vor rosa Hintergrund.

In Berlin wurden gestern die Weichen für eine langfristige Krebspräventionsstrategie gestellt. Beim ersten Nationalen Krebspräventionsgipfel, der von der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel-Verlag organisiert wurde, entwickelten rund 40 Fachleute aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Zivilgesellschaft und Politik konkrete und messbare Handlungsempfehlungen für die neue Bundesregierung. Das Potenzial der Prävention ist groß: Rund 40 Prozent der Krebsneuerkrankungen wären nach dem aktuellen Stand des Wissens vermeidbar. Der Gipfel soll künftig jährlich stattfinden, um die Umsetzung der Empfehlungen zu überprüfen und diese kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Porträt von Professor Doktor Hendrik Streeck mit seinem Zitat in der Zeitung 'Die Welt' vom 15. Mai 2025: Alkohol wird aber nicht weniger schädlich, nur weil die Erwachsenen dabeisitzen.

Bisher dürfen Jugendliche ab 14 Jahren in Begleitung, etwa der Eltern, in der Öffentlichkeit Bier und Wein trinken. Die Gesundheitsminister*innen der Bundesländer wollen dies nun ändern.