Junge mit grauem Hoodie blickt seitlich in die Kamera; daneben Schriftzug 'WIR WERDEN SICHTBAR!' sowie Informationen zur Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien vom 22. bis 28. Februar 2026.

#WirWerdenSichtbar – das ist das Motto und der Hashtag der 17. bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien, die vom 22. bis 28. Februar 2026 stattfindet.

Jedes fünfte bis sechste Kind in Deutschland wächst mit einem suchtkranken Elternteil auf. Viele von ihnen erleben Vernachlässigung und Gewalt und leiden oft ein Leben lang unter diesen Erfahrungen.

Kinderhände spielen auf einem hellen Holztisch mit verschiedenen Spielzeug-Schildern, darunter ein STOP-Schild und ein Erste-Hilfe-Symbol. Die Aufnahme ist in Schwarz-Weiß gehalten und endet oben in einer gezackten Linie, die Berggipfel symbolisieren.

Die Krankenkassenprämien steigen jährlich und die Politik sucht händeringend nach Lösungen zur Kostensenkung. Der Bereich »Sucht und Substanzkonsum« zeigt jedoch eine paradoxe Situation: Er verursacht großes menschliches Leid und Kosten von jährlich acht Milliarden Franken, wovon ein großer Teil von den Prämienzahlenden getragen wird. Die Prävention könnte die Kosten senken. Warum wird sie also nach wie vor vernachlässigt? Ist es Zeit für einen Kurswechsel?

Das »Schweizer Suchtpanorama 2026« zeigt die Zusammenhänge auf und gibt Empfehlungen für Fachleute und Entscheidungsträger*innen, um Suchtprobleme zu verhindern und zu verringern.

Fünf unterschiedlich gefüllte Biergläser auf einer Bar, jedes beschriftet mit einer Krebsart: Brustkrebs, Mundkrebs, Darmkrebs, Leberkrebs und Kehlkopfkrebs. Im Hintergrund sind Zapfhähne zu sehen.
Foto KI-generiert

Laut einer neuen globalen Analyse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihrer Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) könnten weltweit bis zu vier von zehn Krebsfällen verhindert werden. Die Studie untersucht 30 vermeidbare Ursachen, darunter Tabak, Alkohol, hoher Body-Mass-Index, Bewegungsmangel, Luftverschmutzung, ultraviolette Strahlung und – zum ersten Mal – neun krebserregende Infektionen.

Die vor dem Weltkrebstag am 4. Februar veröffentlichte Analyse schätzt, dass 37 % aller neuen Krebsfälle im Jahr 2022, also rund 7,1 Millionen Fälle, auf vermeidbare Ursachen zurückzuführen sind. Die Ergebnisse unterstreichen das enorme Potenzial der Prävention zur Verringerung der globalen Krebsbelastung.

Ein edler Holzstempel mit Goldrand liegt auf der Seite und zeigt die Stempelplatte mit dem gespiegelten Wort ‚ABGESTEMPELT‘. Im Vordergrund steht das Wort lesbar in grauer Stencil-Schrift.

Eine Frankfurter Studie zeigt: Vorurteile durch medizinisches Personal halten Menschen mit Suchterkrankungen von medizinischer Hilfe ab.