Eine junge Frau sitzt entspannt in einem braunen Sitzsack und hält ein Stück Pizza in der rechten Hand. Sie trägt ein blaues Sweatshirt und Jeans und blickt direkt in die Kamera eines Smartphones im Vordergrund, das wahrscheinlich für ein Video oder Selfie genutzt wird. Der Hintergrund zeigt eine Ziegelsteinwand mit lila Neonschrift, ein Skateboard und Getränkedosen auf einem Tisch.

Am 9. Dezember 2025, ein Jahr nach der Veröffentlichung eines Berichts, der vor der massiven Werbung für Alkohol in sozialen Netzwerken warnt, zieht Addictions France eine neue alarmierende Bilanz: Leider scheint sich nichts geändert zu haben. Der Verein bedauert die politische Untätigkeit, die Influencer*innen und Marken freie Hand lässt, zum Nachteil der Gesundheit junger Menschen, die ständig zum Alkoholkonsum verleitet werden.

Sechs Jahre altes Kind sitzt mit traurigem Gesichtsausdruck hinter einem gefüllten Bierglas. Dazu der französische Text: Stoppt die direkte Provokation des Alkoholkonsums von Kindern! Kein Alkohol auf dem Schulweg.

In einem mutigen Schritt zum Schutz der öffentlichen Gesundheit haben französische Gesundheitsverbände eine Klage gegen das Pariser Verkehrsunternehmen RATP (Régie Autonome des Transports Parisiens) eingereicht. Die Klage richtet sich gegen die übermäßige Präsenz von Alkoholwerbung in der Pariser Metro, insbesondere in der Nähe von Schulen.

Lavendelfeld vor der Abtei Senanque in der Provence, Frankreich.

Die Bilanz 2023 der französischen Beobachtungsstelle für Drogen und Abhängigkeitserkrankungen (Observatoire français des drogues et des toxicomanies, OFDT) gibt einen zusammenfassenden Überblick über das Angebot, den Verbrauch und die gesundheitlichen und sozialen Folgen des Alkoholkonsums in Frankreich im Jahr 2022.