Infostand der Guttempler bei der DHS-Fachkonferenz Sucht 2025 in Potsdam.
Infostand der Guttempler bei der 64. DHS-Fachkonferenz Sucht 2025 in Potsdam.

Durch Drogenkonsum im öffentlichen Raum und die damit einhergehende Verelendung werden Abhängigkeitserkrankungen als gesellschaftliches Problem immer augenscheinlicher. Die sichtbaren Folgen, etwa in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln, stellen Bund, Länder und Kommunen vor besondere Herausforderungen.

Abhängigkeit – sowohl von illegalen als auch von legalen Drogen – sowie abhängiges Verhalten sind weit verbreitet, werden aber dennoch oft tabuisiert. Mit schwerwiegenden Konsequenzen: Viele Betroffene suchen aus Angst vor Stigmatisierung keine Hilfe.

Der »Treatment Gap« wächst, insbesondere durch digitale und versteckte Abhängigkeitsformen. Auch Angehörige und Kinder bleiben dabei oft unsichtbar.

Die 65. Fachkonferenz SUCHT der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) findet vom 27. bis 28. Oktober 2026 unter dem (Arbeits-)Titel »Öffentlicher Raum und verborgene Welten« statt und thematisiert dieses Spannungsfeld. An den beiden Konferenztagen möchten die Veranstalter*innen Raum für umfassende Informationen, intensiven Austausch und praktische Vernetzung bieten – auch zur wachsenden Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Die Veranstaltung findet im Haus der Technik in Essen statt. Weitere Informationen zum Programm werden von der DHS im Laufe der nächsten Monate auf der Tagungswebsite www.dhs-fachkonferenz.de veröffentlicht. Markieren Sie sich den Termin am besten schon jetzt in Ihrem Kalender und werden Sie Teil eines praxisnahen, zukunftsorientierten Dialogs.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)