Nahaufnahme einer puppenähnlichen, animierten Figur mit struppigem dunklen Haar, die mit gesenktem Kopf und geschlossenen Augen ruht. Die Stimmung ist melancholisch. Im unscharfen, bläulichen Hintergrund leuchtet der Vollmond durch ein Fenster.Screenshot Sam's Story

Während die Welt ihre Aufmerksamkeit dem Valentinstag widmet, macht eine globale Koalition von Aktivist*innen auf eine weit weniger sichtbare Form des Herzschmerzes aufmerksam. Die im Februar stattfindende »Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien« hat Organisationen in Großbritannien, den USA, Europa und Asien mobilisiert, um sich mit dem »verborgenen Leid« durch den Substanzkonsum der Eltern auseinanderzusetzen.

Da schätzungsweise jedes fünfte Kind in Großbritannien und jedes vierte Kind in den USA in einem von Sucht geprägten Elternhaus lebt, konzentriert sich die diesjährige Kampagne unter dem Motto »Next Generation« darauf, den generationsübergreifenden Kreislauf aus Trauma und Schweigen zu durchbrechen.

Am 11. Februar erreichten die Feierlichkeiten zum Jahr 2026 mit der Stafford Ward Memorial Lecture im Unterhaus die Hallen der Macht in London. Unter der Leitung von Lord Richard Walker und mit Beiträgen von Betroffenen unterstrich die Veranstaltung die dringende Notwendigkeit politischer Veränderungen, um »vergessene Familien« zu unterstützen.

Unterdessen brachte Nacoa UK »Sam's Story« heraus, einen ergreifenden neuen Animationsfilm, der Kinder erreichen soll, die sich aus Angst isolieren. Auch in der digitalen Welt war viel los: Die Aktionswochen-Podiumsdiskussionen in den sozialen Medien bot jungen Menschen eine Plattform, um über die besonderen Herausforderungen des Aufwachsens mit einem alkoholabhängigen Elternteil zu diskutieren und ihnen zu vermitteln, dass sie nicht allein sind.

Die Aktionswoche 2026 verzeichnet einen Anstieg der internationalen Beteiligung, wobei jedes Land die Botschaft an seine spezifischen kulturellen Hürden anpasst. In Slowenien versammeln sich Aktivist*innen unter dem Motto »Wenn Stigmatisierung spricht, schweigen Kinder« und richten sich mit öffentlichen Diskussionsrunden an die Region Maribor, um die Scham zu beseitigen, die Jugendliche davon abhält, Hilfe zu suchen.

In ähnlicher Weise hat Südkorea sein landesweites Partnernetzwerk für 2026 unter dem Motto »Du bist nicht allein« (넌 혼자가 아냐) ausgebaut, um Kindern zu versichern, dass sie nicht für die Krankheit ihrer Eltern verantwortlich sind. Von Filmvorführungen in Deutschland bis hin zu Schreibwettbewerben in Indien – die Weltgemeinschaft setzt sich dafür ein, »gefährdete Kinder« zu »vielversprechenden Kindern« zu verwandeln.

Neben den hochkarätigen Vorträgen und Webinaren steht diese Woche ganz im Zeichen der Widerstandsfähigkeit an der Basis und des Engagements für »The Seven Cs« – ein Rahmenkonzept zur Genesung, das Kindern vermittelt, dass sie die Sucht ihrer Eltern weder verursacht haben noch heilen können. Spendenaktionen wie der 73,5 Meilen lange »RunTheMetro«-Lauf in Nordengland lenken durch pure körperliche Ausdauer weiterhin die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf dieses Thema.

Am Ende der Aktionswoche 2026 bleibt die Botschaft klar: Während die Sucht der Eltern in Isolation gedeiht, wird der Weg zur Heilung für die nächste Generation durch Verbindung, Sichtbarkeit und die unerschütterliche Unterstützung fürsorglicher Erwachsener geebnet.

Quelle: Alcohol Awareness

Übersetzt mit www.DeepL.com