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Government-Options-to-Reduce-the-Impact-of-Alcohol-on-Human-Health

Staatliche Optionen zur Verringerung der Auswirkungen von Alkohol auf die menschliche Gesundheit: Hindernisse für eine wirksame Umsetzung der Politik

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Beweise für wirksame staatliche Maßnahmen zur Verringerung der karzinogenen und hepatoxischen Wirkung von Alkohol verdichtet. Die am besten belegten Maßnahmen betreffen die Verringerung der Erschwinglichkeit, Verfügbarkeit und kulturellen Akzeptanz von Alkohol. Politische Maßnahmen, die den Konsum der Bevölkerung reduzieren, stehen jedoch in Konkurrenz zu mächtigen kommerziellen Interessen. Dieses Papier stützt sich auf die Canadian Alcohol Policy Evaluation (CAPE), eine formale Bewertung wirksamer staatlicher Maßnahmen zur Alkoholbekämpfung in allen kanadischen Rechtsordnungen. Sie stützt sich auch auf alkoholpolitische Fallstudien aus anderen Ländern, in denen versucht wurde, Mindestpreise pro Einheit und Krebswarnhinweise auf Alkoholbehältern einzuführen. Bei der letzten CAPE-Bewertung im Jahr 2017 erhielten die kanadischen Regierungen für die Umsetzung der Alkoholpolitik insgesamt eine schlechte Note (5). Wären jedoch die in einem Land beobachteten bewährten Verfahren konsequent umgesetzt worden, hätte Kanada die Note 1 erhalten. Der Widerstand gegen wirksame alkoholpolitische Maßnahmen ist zurückzuführen auf

  1. mangelndes öffentliches Bewusstsein für die Notwendigkeit und Wirksamkeit,
  2. fehlende staatliche Regulierungsmechanismen zur Umsetzung wirksamer Maßnahmen,
  3. Lobbyarbeit der Alkoholindustrie und
  4. das Versäumnis der Gesundheitsbehörden, sich für konkrete und durchführbare Maßnahmen einzusetzen und nicht für allgemeine Grundsätze, wie beispielsweise »höhere Preise« oder »geringere Erschwinglichkeit«.

In den meisten Ländern gibt es ein enormes ungenutztes Potenzial für die Umsetzung bewährter Strategien zur Verringerung alkoholbedingter Schäden. Während die Alkoholpolitik in vielen Ländern während der COVID-19-Pandemie geschwächt wurde, könnte die Bevölkerung nun auch eine größere Akzeptanz für gesundheitspolitische Maßnahmen mit nachgewiesener Wirksamkeit und potenziellen wirtschaftlichen Vorteilen zeigen.

Autor*innen: Tim Stockwell, Norman Giesbrecht, Kate Vallance und Ashley Wettlaufer

Quelle: Nutrients 2021, 13(8), 2846; https://doi.org/10.3390/nu13082846
Dieser Artikel ist Teil der Sonderausgabe »The Impact of Alcoholic Beverages on Human Health« (Die Auswirkungen von alkoholischen Getränken auf die menschliche Gesundheit)

Datum der Veröffentlichung: 19. August 2021

Informationen
Sprache Englisch
Erscheinungsjahr 2021
Dateigröße 618,12 KB
Downloads 3
pressemitteilung-studie-zum-rauschtrinken-bei-kindern-2116310

Der Zugang zu Alkohol ist für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland kein Problem. Fast jeder zweite Schüler zwischen 10 und 16 Jahren kommt nach eigenen Angaben »leicht« oder »sehr leicht« an Bier und Wein. Häufigste Bezugsquellen sind dabei Eltern und Freunde. Das zeigt eine neue Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) über die Hintergründe von Alkoholmissbrauch und dem sogenannten »Komasaufen«.

Informationen
Sprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2015
Dateigröße 201,16 KB
Downloads 11
Availability-of-alcohol

Die Regulierung der Verfügbarkeit von alkoholischen Getränken, unter anderem durch ein gesetzliches Mindestalter für den Erwerb, Beschränkungen der Verkaufsstellendichte und der Verkaufszeiten sowie gegebenenfalls ein staatliches Monopol für den Einzelhandelsverkauf, ist eine der drei von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Best-Buy-Maßnahmen, um schädlichen Alkoholkonsum und damit die Belastung durch nichtübertragbare Krankheiten zu reduzieren.

Informationen
Sprache Englisch
Erscheinungsjahr 2015
Dateigröße 1,04 MB
Downloads 9