Das Logo zeigt eine Grafik mit einem dunklen Kreis, in dem zwei Kinder in grün und orange nebeneinander mit ausgestreckten Armen hervorspringen. Daneben der Text: Kinder ohne Alkohol und Nikotin.

Initiative für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alkohol und Nikotin

Aktionsbündnis Nichtrauchen • Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung • Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit • Astra Plus • Blaues Kreuz Deutschland • Bundesärztekammer • Centre for Health and Society (chs) am Universitätsklinikum Düsseldorf • Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten • Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen • Deutsches Krebsforschungszentrum • Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser/Rauchfrei Plus • Frauen Aktiv Contra Tabak • Friedensband • Guttempler in Deutschland • Health Care Plus • IFT-Nord • Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST) • Movendi International • NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien • Nichtraucherbund Berlin-Brandenburg • Nichtraucherschutzverband Deutschland • Unfairtobacco • Vivantes

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Um diesem Trend entgegenzuwirken, ist ein gesellschaftlicher Konsens erforderlich, der »alkoholfreie« Zeiten, Orte und Personengruppen bestimmt und ihre Einhaltung durch soziales Verhalten regelt.

Punktnüchternheit in diesem Sinne bedeutet, dass Alkohol

  • am ungeeigneten Ort,
  • zur ungeeigneten Zeit,
  • für bestimmte Personengruppen und
  • in bestimmten Situationen

nicht in Frage kommt.

Ungeeignete Orte sind zum Beispiel der Arbeitsplatz und die Schule; eine ungeeignete Zeit ist die Teilnahme am Straßenverkehr. Personengruppen im Sinne von Punktnüchternheit sind Schwangere und abstinent lebende Alkoholabhängige. Ungeeignete Situationen sind demnach Veranstaltungen, wie zum Beispiel Demonstrationen oder Sportveranstaltungen, die durch Alkoholkonsum Gewalttätigkeit fördern.

Diese eingegrenzte alkoholfreie Lebensweise der Punktnüchternheit ist demnach verantwortungsbewusstes und gesellschaftlich positives Verhalten.

Die Gesellschaft ist hier gefordert, durch ihre Haltung Impulse zu einer gesundheitsfördernden Einstellung zu geben und einzufordern. Eine besondere Verpflichtung haben Verantwortungsträger in allen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Der Umgang mit Suchtmitteln wird jedoch in der Familie gelernt und geprägt; sie bestimmt auch das Verhalten gegenüber denjenigen, die zeitweise oder ganz auf alkoholische Getränke verzichten.

Deshalb fordern die Guttempler eine Image-Kampagne für die Punktnüchternheit.