Alkoholpolitik - Europa

01 Mai 2013

Europäische Alkoholpolitik im Überblick

Forum Alkohol und Gesundheit tagte im April

In den letzten Jahren hat sich das von der Europäischen Kommission eingesetzte Forum „Alkohol und Gesundheit“ immer mehr zu einem Treffen entwickelt, auf das sich sowohl die Alkoholindustrie als auch die Nicht-Regierungsorganisationen (NGO’s) sorgfältig vorbereiten. Die Europäische Kommission sieht dieses Forum als ein „Werkzeug“, um sich bzw. die Europäische Politik mit Wissen auszustatten. Mit Wissen, welches dringend erforderlich ist, um die alkoholbezogenen Störungen, Schäden und Kosten in Europa zu reduzieren. Das Forum hat dabei nur einen Schönheitsfehler: Es löst unendlich scheinende Diskussionen aus.

Das Muster ist immer das gleiche. Da gibt die Europäische Kommission zum Beispiel ein Gutachten bei der renommierten Rand-Corporation in Auftrag. Zum Beispiel, um die Wirkung von Alkoholwerbung auf junge Menschen zu untersuchen. Das Ergebnis ist nicht überraschend: Alkoholwerbung beeinflusst vor allen Dingen junge Menschen. Die NGO’s freuen sich und denken, dass nun der Durchbruch geschafft sei, um Alkoholwerbung zu verbieten bzw. massiv einzuschränken. Aber so einfach ist es nicht. Die der Industrie nahestehenden Organisationen geben ein Gegengutachten – denn sie haben ja das Geld dafür – in Auftrag. Auch hier ist das Ergebnis nicht überraschend. So einfach könne man den Zusammenhang nicht herstellen. Das sei alles viel differenzierter zu betrachten und dazu seien neue Gutachten erforderlich.

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31 Jan 2013

Alkoholpolitische Regelungen in Europa

Eine Datenbank des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit, die mit Unterstützung von Sucht Schweiz entwickelt wurde, gibt einen Überblick zur Alkoholpolitik in verschiedenen europäischen Staaten. Vergleichsindikatoren sind beispielsweise Promillegrenzen im Straßenverkehr, Alkoholwerbeverbote, Altersgrenzen für den Verkauf und den Ausschank von alkoholischen Getränken oder Öffnungszeiten von Restaurants.

Quelle: Newsletter von Sucht Schweiz, Januar 2013

24 Nov 2012

Das Europäische Forum Alkohol und Gesundheit

Im Jahre 2007 wurde das Europäische Forum Alkohol und Gesundheit begründet, um Organisationen zusammen zu bringen, die im weitesten Sinne mit dem Konsumgut Alkohol zu tun haben. Sie alle sollen gemeinsam daran arbeiten, dass in vielen Aktionen die Probleme  des problematischen Alkoholkonsums und der alkoholbedingten Schäden in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union thematisiert und verbreitet werden.

Das Forum bringt eine Vielzahl von interessierten Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen zusammen. Das sind die Verbände der Alkoholindustrie in ihrer ganzen Breite, von der Produktion bis zur Werbung, auf der einen Seite, auf der anderen Seite die Verbände des Gesundheitswesens, der Jugend- und Familienorganisationen sowie Organisationen und Einzelpersonen aus der Wissenschaft. Aktuell hat sich die Zahl der Mitglieder auf über 80 erhöht.

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17 Okt 2012

Konferenz des alkoholpolitischen Netzwerkes (APN) in Europa

Vor wenigen Stunden ging in Stockholm die Konferenz des „Alcohol Policy Network in Europe (APN)“ zu Ende. Engagierte Wissenschaftler, meinungsstarke Vertreter von Ministerien und aktive Menschen aus den Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) diskutierten die zukünftige Politik, die notwendig ist, um die alkoholbedingten Schäden in den europäischen Staaten zu reduzieren.

Diese Gespräche fanden statt vor dem Hintergrund der laufenden Konsultationen auf zwei Ebenen. Da ist zum einen die Diskussion im Rahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter dem Stichwort „Nicht übertragbare Krankheiten (NCD)“ und zum anderen der im nächsten Jahr zu erwartende neue Aktionsplan Alkohol der Europäischen Union.

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11 Jun 2012

Große Fußball-Turniere müssen alkoholfrei sein!

Die Jahrestagung von IOGT Schweiz in Mariastein verabschiedete am 9. Juni 2012 folgende Resolution der Friedens- und Suchtpräventionsverbände IOGT, Juvente und KiM – Kinder im Mittelpunkt.

Wir unterstützen die Regierung, das Parlament und die Staatspräsidentin Brasiliens in ihren Bemühungen, ihre eigenen Versprechen zu halten, dass sie sich dem Kindesschutz verpflichten und in ihrer Politik die Interessen von Kindern prioritär berücksichtigen. Daher unterstützen wir Brasiliens Regierung und Parlament insbesondere auch dabei, den Weltfußballverband FIFA auf den richtigen Weg zu bringen, d. h. seine schönen Worte, Slogans, Videos und Homepages mit Leben und Bedeutung zu füllen.

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